Rothaarsteig
Westerwaldsteig

Städte +
Gemeinden
im Porträt

zur Wanderseite
Wasserspass im HWW
Wintersport

Wandern
Wasserspass
Wintersport

4 Touren

zur Radtour - Wiesensee-Heisterberger Weiher
zur Radfahrseite
zur Radfahrseite
zur Radfahrseite

Radfahren
Fuchskaute
Knoten
Aaartalsee-Kro..

Kul-Tour Pur

Westerwald-Steig
zum Westerwaldsteig

Der Westerwaldsteig
- Touren im hessischen
Westerwald

Herborn - Breitscheid 16 km
Breitscheid - Fuchskaute 11 km
Fuchskaute - Rennerod 11 km
weitere Westerwaldsteigrouten

_____________________________

Das hessische Herborn ist das östliche Tor zum Westerwald. Die malerische Fachwerkstadt liegt am Fuße des Westerwaldes im Dilltal und gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Deutschlands.
Der Westerwaldsteig startet auf dem romantischen Marktplatz. Von der Oranienstadt
Dillenburg aus ist der Westerwald-Steig über den 6,3 km langen Zuweg zu erreichen
Dillenburgs Stadtbild prägt der Wilhelmsturm, der über der historischen Altstadt und den unterirdischen Verteidigungsan- lagen „Kasematten“ (die zweit- größte Europas) wacht.
           Im Herborner Stadtteil Uckersdorf liegt unmittelbar am Westerwald-Steig der idyllische
Vogelpark, der als eine Perle unter den kleinen Tiergärten gilt. In den naturnahen und teilweise begehbaren Volieren dieses sehenswerten Naturerlebnis- zentrums leben etwa 100 Tierarten aus aller Welt, zumeist Vögel.

das Herbstlabyrinth in Breitscheid

Der Steig führt weiter über einen Höhenrücken mit schöner Aussicht ins Medenbachtal im Norden und ins Ambach- und Erdbachtal im Süden. In dem kleinen Karst- und Höhlengebiet können auf engstem Raum die geologischen Grundzüge der Erdgeschichte und die frühe Besiedelung des Menschen studiert werden. Der Erdbach, er versickert in Breitscheid im „Kleingrubenloch“, fließt durch Erdbachhöhlensystem und tritt in einer starken Karstquelle am Erdbacher Steinbruch wieder zu Tage. Forscher stießen bei Erdbach (Ortsteil von Breitscheid) auf 25 Millionen Jahre alte Reste tertiärer Großtiere (Krokodil und Nashorn) sowie auf Fossilien, die vor 350 Millionen Jahren im Erdbacher Urmeer lebten. Die „Steinkammern“ sind Kult- und Wohnhöhlen aus der Zeit 500 v. Chr. Im Erdbacher Geologischen Museum „Zeitsprünge“ kann man sich über die archäologischen und geologischen Funde informieren. Die Tropfsteinhöhle „Herbstlabyrinth“ ist seit dem Frühjahr 2009 für Besucher geöffnet und erfreut sich großer Resonanz.

nach oben  ______________________________________________________________________________________________________________

In der Gemeinde Breitscheid am Osthang des Westerwaldes liegen zwischen dem Naturdenkmal „Dicke Eiche“ und dem Breitscheider Flugplatz 300 Höhenmeter. Direkt am Weg liegt das Töpfer- und Häfner- museum, das interessante Einblicke von der Häfnertradition bis zur modernen Keramikindustrie bietet.
Auf dem Weg ins Naturschutz- gebiet Fuchskaute durchquert der Westerwaldsteig die typische Kulturlandschaft des Hohen Westerwaldes mit sanft gewellten Basalthochflächen, Offenlandschaft und Wind- schutzhecken. Diese Fichten- streifen wurden zwischen 1835 und 1838 als Schutz vor dem viel besungenen Westerwälder Wind angelegt. Sie bewahrten die Ackerböden vor Erosion und die Ernte vor Sturmschäden. Entlang der Schutzhecken geht es weiter über den Bartenstein zum Heisterberger Weiher, durch das Naturschutzgebiet Bermershube mit Feuchtbiotopen und Blumen- wiesen. Hier blühen Weiden- röschen, Fuchskreuzkraut und Hirschholunder. Der große Anteil an offener Landschaft ermöglicht auf diesem Streckenabschnitt ein Wandern mit ständiger Aussicht.

Markierung des Westerwaldsteiges

Die Fuchskaute ist mit 657 Metern die höchste Erhebung des Westerwaldes. Der Name bezieht sich auf den Fuchs, der hier seine Kaute (Höhle) hat. Am Osthang der Fuchskaute verläuft die Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz. Auf der Fuchskaute trifft der Westerwald-Steig auf die Westerwaldvariante des Rothaarsteigs. An und auf der Basalthochebene des Naturschutzgebietes der Fuchskaute haben das raue Klima und eine traditionelle Art der Weidenutzung Wiesen entstehen lassen, wie sie sonst typisch für die Alpen sind. Fast 300 Blütenpflanzen und Bäume, 300 Schmetterlingsarten und fast 50 verschiedene Vögel wurden hier bereits gezählt.

nach oben  ______________________________________________________________________________________________________________

Von der Fuchskaute führt der Westerwald-Steig an Homberg vorbei nach Rehe. Die Landschaft senkt sich nur allmählich ab, Rehe liegt immerhin noch auf 550 Metern Höhe. Besonders sehenswert ist in Rehe das Rathaus, ein mit Schnitzereien geschmückter Fachwerkbau mit ornamentverzierter Tür. Im Obergeschoss gibt es einen evangelischen Betsaal mit Bänken und Kanzel aus dem Jahre 1741.

Wegweiser entlang des Westerwaldsteiges

In Rehe sieht man auch einige typische Westerwälder Bauernhäuser mit schwerem Gebälk und an einer Seite tief herabgezogenem Dach. Nun ist es nicht mehr weit zum Naturschutzgebiet Krombachtalsperre. Der 93 Hektar große Stausee wurde zwischen 1946 und 1949 angelegt. Hier gibt es eine Vogelbeobachtungsstation, Campingplatz, Bootsausleih und Surfschule. An Wald und Wiesen vorbei weist das grüne W weiter nach Rennerod zum alten Bahnhof, dem Hexenbaum und zum Grauen Stein. Bis zur Wende war hier der geographische Mittelpunkt Deutschlands. Vorbei an den Drei-Kaiser-Eichen und am Friedhofsweg entlang führt der Steig zum Etappenziel, in die Stadtmitte von Rennerod.

nach oben  ______________________________________________________________________________________________________________

mehr Routen beim Westerwaldsteig.
*alle Infos und Fotos aus der Seite Westerwaldsteig

 Startseite © Impressum Mail